Rechtliches

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

AGB der Ventas Webdesign CLG — gültig für alle Webdesign-, SEO- und Betreuungsleistungen.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Ventas Webdesign CLG (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs-, SEO-, Content- und Betreuungsleistungen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Diese Regelung gilt auch, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis der AGB des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos erbringt.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert berechnet.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Subunternehmer erbringen zu lassen, sofern dies dem Auftraggeber mitgeteilt wird und keine berechtigten Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.

Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich als solche vereinbart wurden. Lieferverzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Euro, zuzüglich der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer, sofern diese anfällt. Als irisches Unternehmen mit USt-IdNr. IE266284336 gilt für innergemeinschaftliche B2B-Leistungen das Reverse-Charge-Verfahren gemäß § 13b UStG.

Bei Monatsabonnements ist die Vergütung monatlich im Voraus fällig. Einmalleistungen sind gemäß Rechnung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen sowie Mahnkosten geltend zu machen. Das Recht zur Geltendmachung weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

Der Auftragnehmer ist bei Zahlungsverzug berechtigt, laufende Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Beträge zu unterbrechen.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen. Dazu gehören insbesondere:

  • Texte, Bilder, Logos und sonstiges Inhaltsmaterial
  • Zugangsdaten für Hosting, Domain, CMS und bestehende Systeme
  • Zeitnahe Rückmeldungen auf Entwürfe und Korrekturanfragen
  • Schriftliche Freigaben vor dem jeweiligen Produktionsschritt

Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Materialien verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung von Urheber-, Marken- oder sonstigen Schutzrechten entstehen.

§ 6 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke — Designs, Layouts, Grafiken, Texte, Quellcode — sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Auftragnehmers.

Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Verwendungszweck ein. Eine Weiterveräußerung oder Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer behält das Recht, erstellte Arbeiten in seinem Portfolio und zu Referenzzwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.

Verwendete Open-Source-Software, Frameworks und Bibliotheken unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen (z. B. MIT, GPL). Der Auftraggeber wird hierüber auf Anfrage informiert.

§ 7 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind. Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Feststellung, schriftlich anzuzeigen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, angezeigte Mängel innerhalb angemessener Frist zu beheben (Nacherfüllung). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt vom Vertrag verlangen.

Mängel, die auf fehlerhaften oder unvollständigen Angaben des Auftraggebers beruhen, begründen keine Gewährleistungsansprüche. Gleiches gilt für Änderungen, die der Auftraggeber selbst oder durch Dritte an den Leistungen des Auftragnehmers vorgenommen hat.

§ 8 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung vorliegt.

Der Auftragnehmer haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg einer Website oder einer SEO-/SEM-Maßnahme. Rankingergebnisse in Suchmaschinen sind von Dritten abhängig und können nicht garantiert werden.

Der Auftraggeber ist selbst verantwortlich für die rechtliche Prüfung seiner Website auf Impressumspflicht, Datenschutz, Wettbewerbsrecht und sonstige rechtliche Anforderungen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Rechtsberatung.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

Monatliche Betreuungs- und Pflegeverträge haben eine Mindestlaufzeit von drei Monaten und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden.

Projektverträge (Einmalleistungen) enden mit der Abnahme und vollständigen Bezahlung der vereinbarten Leistung.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit fälligen Zahlungen in Verzug ist, trotz Mahnung mit Nachfrist oder wenn wesentliche Vertragspflichten erheblich verletzt werden.

§ 10 Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen der DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.

Sofern der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält, wird auf Wunsch des Auftraggebers eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Mai 2026 — Ventas Webdesign CLG, Offenbach am Main