KI sortiert die Branche neu – aber sie ersetzt keine Webdesigner, sondern macht ein bewusst gewähltes Geschäftsmodell wichtiger denn je. Der Überblick zeigt dir klar, welche Modelle heute tragen, welche Risiken dahinterstecken und wie du deinen eigenen Weg strategisch findest.

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Meine Einschätzung

Als Agenturinhaber beschäftige ich mich täglich mit der Frage, die dieser Artikel stellt: Was trägt als Geschäftsmodell in einer Branche, die sich gerade so schnell verändert wie Webdesign? Was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann: KI hat Webdesigner nicht überflüssig gemacht — aber sie hat das Spielfeld neu aufgeteilt. Wer als "günstiger Allrounder" antritt, verliert heute gegen KI-Tools, die schnell und billig Templates produzieren.

Wer dagegen als Spezialist für eine Branche oder ein spezifisches Problem auftritt — etwa BRAO-konforme Websites für Kanzleien, oder DSGVO-konforme Online-Terminvergabe für Arztpraxen — gewinnt dadurch. Die Spezialisierung ist das, was KI nicht kopieren kann: tiefes Branchenwissen, gewachsene Kundenbeziehungen und das Vertrauen, das entsteht, wenn man jemanden kennt, der den eigenen Markt versteht.

Was der Artikel gut herausarbeitet: Es gibt nicht das eine richtige Geschäftsmodell für Webdesigner. Es gibt das Modell, das zur eigenen Stärke, Zielgruppe und Lebensplanung passt. Diese ehrliche Differenzierung ist selten. Ich empfehle diesen Beitrag besonders Freelancern und Inhabern kleiner Agenturen, die sich fragen, wo sie in fünf Jahren stehen wollen.